Bibliotheksblockwart (studiert)
Als guter Student (oder als zumindest einer, der es ernsthaft versucht) recherchiert man für seine Diplomarbeit. Wirklich angewiesen ist man zwar nicht mehr auf Bibliotheken, aber man will ja alle Informationsquellen ausschöpfen, holt sich also einen Ausweis, reserviert Bücher und möchte diese dann auch abholen.
In der Ortsleihe der BSB scheitert das Ausleihen dann schon an der bulligen Dame hinter dem Bildschirm, die den Schal welchen man um den Hals geschlungen trägt, sofort als potenzielles Diebeswerkzeug identifiziert und man gezwungen wird, das gute Stück in die unbewachte Ecke neben der Ausleihe zu hängen. Kaum hat man die zwei begehrten Bücher im Dschungel des, natürlich gut durchdachten und übersichtlichen, Regalsystems gefunden, sieht man aus dem Augenwinkel wie sich ein Erstsemesterzwerg den eben abgelegten Schaal um den Hals hängt. Man lässt die Bücher also mit einem Knall fallen, wird von der Bulldame angekeift, brüllt zu dem Zwerg diverse Drohungen über das Absperrgatter, bis dieser sich endlich (ohne den Schaal) trollt.
Das dritte bestellte Buch gibt es natürlich nicht zur Ausleihe nach Hause (worin liegt eigentlich da das System?), sondern nur im Lesesaal. Eingepackt in Mantel, Schaal und mit Handtäschchen schnauft man das eine Stockwerk hoch, um einen Blick in das Buch zu werfen. Der Blockwart an der Schranke lässt einen aber aufgrund dieser drei Dinge nicht durch, schließlich könnte man unter dem Mantel ja einen gesamten Brockhaus schmuggeln, und in das Handtäschchen passt sicher auch noch die vergoldete Ausgabe der Encyclopaedia Britannica.
Mit dem Hinweis, dass man leider kein Geld für den Spind bei sich trüge und ebenfalls nicht gewillt ist, das Hab und Gut nocheinmal unbeaufsichtigt irgendwo hinzuuhängen, dreht man sich um und geht schnaubend Richtung Türe. In dem Moment spaziert ein Hühne mit Jacke und Laptoptasche grinsend durch die Absperrung, und auf die entsetze Nachfrage, warum dieser denn mit der Jacke durch dürfe, erntet man nur die pseudophilosophisch anmutenden Antwort, dass Jacke nicht gleich Mantel sei.
In der Ortsleihe der BSB scheitert das Ausleihen dann schon an der bulligen Dame hinter dem Bildschirm, die den Schal welchen man um den Hals geschlungen trägt, sofort als potenzielles Diebeswerkzeug identifiziert und man gezwungen wird, das gute Stück in die unbewachte Ecke neben der Ausleihe zu hängen. Kaum hat man die zwei begehrten Bücher im Dschungel des, natürlich gut durchdachten und übersichtlichen, Regalsystems gefunden, sieht man aus dem Augenwinkel wie sich ein Erstsemesterzwerg den eben abgelegten Schaal um den Hals hängt. Man lässt die Bücher also mit einem Knall fallen, wird von der Bulldame angekeift, brüllt zu dem Zwerg diverse Drohungen über das Absperrgatter, bis dieser sich endlich (ohne den Schaal) trollt.
Das dritte bestellte Buch gibt es natürlich nicht zur Ausleihe nach Hause (worin liegt eigentlich da das System?), sondern nur im Lesesaal. Eingepackt in Mantel, Schaal und mit Handtäschchen schnauft man das eine Stockwerk hoch, um einen Blick in das Buch zu werfen. Der Blockwart an der Schranke lässt einen aber aufgrund dieser drei Dinge nicht durch, schließlich könnte man unter dem Mantel ja einen gesamten Brockhaus schmuggeln, und in das Handtäschchen passt sicher auch noch die vergoldete Ausgabe der Encyclopaedia Britannica.
Mit dem Hinweis, dass man leider kein Geld für den Spind bei sich trüge und ebenfalls nicht gewillt ist, das Hab und Gut nocheinmal unbeaufsichtigt irgendwo hinzuuhängen, dreht man sich um und geht schnaubend Richtung Türe. In dem Moment spaziert ein Hühne mit Jacke und Laptoptasche grinsend durch die Absperrung, und auf die entsetze Nachfrage, warum dieser denn mit der Jacke durch dürfe, erntet man nur die pseudophilosophisch anmutenden Antwort, dass Jacke nicht gleich Mantel sei.
lem - Dienstag, 14. November 2006, 13:13




